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Eckdaten:
Format:
ANL3/Version 6.0,
auch Version 5 ,mit Plugin 3 + 5
Anlagenbreite:
10,8 km
Anlagenlänge: 0,63 km
Niveau: -30 m bis +130 m
Rasterdichte: 145 Knoten pro km
Gleislänge: 67,5 km
Anzahl der Modelle: 11664
Züge im Automatikbetrieb: 18
Bauzeit: ca. 7 Monate
Epoche: III/IV der Deutschen Bundesbahn
Verwendete
Zusatztools: Albert,
JW Gleiseditor
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Herzlich
Willkommen zu einer Reise in die
Vergangenheit.
Ihr Zug fährt Sie nach Oberfranken und
dreht dabei das Rad der Eisenbahngeschichte
noch einmal um etwa 40 Jahre zurück.
Auf
ca. sieben Streckenkilometern zwischen
Frankenwald und Fichtelgebirge verlangte die
so genannte „Schiefe Ebene“
Mensch und Technik enorme Leistungen ab.
Das Bauwerk
stellt eine der bedeutendsten
Ingenieurleistungen des beginnenden
Eisenbahnzeitalters dar.
Zur
Zeit Ihrer Eröffnung im Jahre 1848 galt die
„Schiefe Ebene“ als größte Steilrampe
der Welt,
die im normalen Reibungsbetrieb befahren
wurde.
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Streckenführung:
Knapp
160 Höhenmeter liegen zwischen den 7,6 km
voneinander entfernt liegenden Bahnhöfen
Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast.
Die Rampe unterteilt sich in zwei
unterschiedliche Abschnitte.
Ihr unterer Teil ist im Gegensatz zum oberen
Teil eher arm an Kunstbauten. Die Trasse führt
nach 2 Kurven in eine über 1km lange,
beidseits waldbestandene Gerade hinauf zur
Blockstelle Streitmühle. Der zweite, obere
Teil ist gebirgig.
Die Trasse lehnt sich nach einer starken
Linkskurve an den linken, teils felsigen
Berghang des engen und steilen Streitmühlbachtales.
Weiter windet sich der Schienenstrang in
Kurven mit Radien von 400 bis 500 m über
imposante Stützmauern aufwärts. Nach einer
Linkskurve und einer anschließenden kürzeren
Geraden läuft schließlich die Rampe am
Westkopf des in einer starken Rechtskurve
liegenden Bahnhofs Marktschorgast aus.
Verkehrsmittel:
127
Jahre verkehrten auf der „Schiefen
Ebene“ Dampflokomotiven, die dort in ihrer
ganzen Imposanz und Ausdruckskraft zur
Geltung kamen. Dem Betrachter wurde hier ihr
optisches und vor allem akustisches
Erscheinungsbild nachdrücklich vermittelt.
Von
unvergesslichen Klangerlebnissen, sowie
gewaltigen Dampf- und Rauchpilzen, die aus
den
Schornsteinen der Zug- und
Schiebelokomotiven schon von weitem eine
Zugfahrt ankündigten, wissen heute nur noch
Zeitzeugen zu berichten.
Insbesondere durch die Schnellzuglokomotiven
der Baureihe 01 vom Bahnbetriebswerk Hof die
noch bis 1973 im Dienst standen, hat die
„Schiefe Ebene“ ihren größten
Bekanntheitsgrad erlangt.
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Technische
Daten:
Bauherr............................. Königlich
Bayerische Staatseisenbahn
Bauzeit..............................1844
– 1848
Lage.................................
Teilstück
der Ludwig-Süd-Nord-Bahn (Lindau-Hof)
zwischen
Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast
Höhenunterschied..........
...157,7 km
Kleinster Radius............. ...403 m
bei km 80,1
Größte Steigung.................25,3
Promille zwischen km 78,2 und km 78,6 bei
einem Bogenhalbmesser von 796 m
Durchschnittssteigung.........25 Promille
(1:40)
Länge der Stützmauern...... 1700 m
Höhe der Stützmauern........ maximal 32 m
Brücken.............................3 Straßenbrücken,
10 Bahnbrücken, 4 kleinere Durchlässe
Anlage der Strecke............ zweigleisig
(Quellen:
EK- Verlag, Steffen Lüdecke: Die Schiefe
Ebene)
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Die
Planung und Vorbereitung
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Ortstermin
am 20.04. 2008

Neuenmarkt-Wirsberg. Blick auf das Bahnbetriebswerk.
Heute Heimat des Deutschen Dampflokmuseums
(DDM)

Ein kurzer Schwenk nach links zeigt die
Güterabfertigung mit Post- und
Empfangsgebäude. Im Hintergrund das
Beamtenwohnhaus.

Marktschorgast. Der ehemalige
aufgeschüttete Bahnsteig erfüllt
heutzutage
wahrscheinlich die Sicherheitsrichtlinien nach DIN:
"xyz"

Markanter Streckenteil bei km 80.

Neugierige Konstrukteure bei Brücke No VI

Streckenwärterhaus an der Blockstelle
Streitmühle
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Die
Umsetzung in die virtuelle Welt
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Nach etwa 1 Jahr
Recherchen und 7 Monaten intensiver
Anlagenbauzeit und Modellkonstruktion
entstand die nun vorliegende
virtuelle Version der „Schiefen Ebene“.
Oberstes Ziel war die bestmögliche
Umsetzung des Originals in die Simulation.
Obwohl der virtuelle Modellbau andere Möglichkeiten
als eine
Modellbahn bietet, mussten auch hier
nicht zuletzt wegen einer guten Performance
einige Abstriche bei der Ausgestaltung in
Kauf genommen werden. So ist zunächst die
Streckenführung bei den langen Geraden
etwas „gestaucht“ und die Radien oft
nicht ganz so stark ausgeprägt wie im
Original. Somit ließ sich die Anlage recht
schmal halten, was einer wenig- starken
Modeldichte entgegenkommt. Immerhin ist ein
realer Höhenunterschied der Rampe von 118 m
in der Simulation gelungen.
Die Gleislage des Bahnhofs
Neuenmarkt-Wirsberg wurde in der Mitte der
sechziger Jahre umgestaltet und vereinfacht.
Dieser vereinfachte Gleisplan kam der
Projektumsetzung entgegen und wurde somit
als Vorlage gewählt.
Gleichzeitig veränderten sich in dieser
Zeit die Signal- und Kommunikationsanlagen
der Bahnhöfe sowie der Strecke.
Im Bahnhof Marktschorgast mussten bereits
1963 die Stellwerke einem modernen
Gleisbildstellwerk im Empfangsgebäude
weichen.
Hier kamen zu dieser Zeit Lichtsignale zum
Einsatz. Ebenfalls wurde an der Blockstelle
Streitmühle automatischer Streckenblock
eingerichtet.
Genau zu diesem Zeitpunkt etwa von 1966 –
1973 stellt sich der virtuelle Betrieb in
der EEP- Anlage dar.
Der Fahrbetrieb, insbesondere die Logistik
des Schiebedienstes über die Rampe, ist
eine der eigentlichen Augenmerke
der Anlage. Züge wurden sowohl gekuppelt,
als auch ungekuppelt nachgeschoben.
In der Automatik- Version können Sie
beobachten, dass Schubleistungen in der
„Bergstation“ Marktschorgast einerseits
während der Fahrt, andererseits während
des Haltens beendet werden. Da die Strecke
von Marktschorgast in Richtung Hof eingleisig weiter verläuft, muss des öfteren auch ein Gegenzug
abgewartet werden.
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Nähere
Erläuterungen zur Anlage entnehmen Sie
bitte der zum Kaufumfang gehörenden
Beschreibung.
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Modellkonstruktionen..................................
Stefan Gothe, Jürgen Engelmann, Stefan Köhler-Sauerstein
Bei
folgenden Personen möchte ich mich für die
aufopferungsvolle Mitwirkung des Projektes
recht herzlich bedanken:
Bereitstellung
zusätzlicher Modelle.................Bodo
Schaper, Ernst Fasswald, Kurt Pritsch
Perfekte Gleis-Steigungs-Übergänge............
. Franz Dammers und "Bruno"
Grafik- Design und Tests..............................
Ralph Görbing
Tests
+ Beratungen......................................
Volkhard Ramsenthaler, Franz Dammers, Bodo
Schaper,
Hans- Jürgen Marx, Erich Meeß
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Viel
Spaß beim Betrieb der Anlage und vielleicht
einige Anregungen
beim Aufbau eigener Anlagen wünscht Ihnen
Andreas Großkopf |
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