|
| |
 |
Eckdaten:
Format:
ANL3/Version 6.0,
Anlagenbreite: 3,4 km
Anlagenlänge:
1,2 km
Niveau:
-7 m bis +55 m
Anzahl
der Modelle: 10060
Rasterdichte:
240 Knoten pro km
Gleislänge: 24,2 km
Züge
im Automatikbetrieb: 8
Bauzeit:
ca. 6 Monate
Epoche:
IV der Deutschen Reichsbahn
Verwendete
Zusatztools: Albert, Hugo, JW Gleiseditor
|
| |
|
|
|
|
Screenshot-Galerie: |
 |
|
|
| |
|
|
|
|
|
Die
Schatzkammer des Harzes
Unmittelbar
im Herzen des Harzes liegt der Ort Rübeland.
Hier fließt die Bode - im Sommer meist
friedlich, im Winter brausend und schäumend
zwischen hohen Kalkwänden dahin.
Wildromantische Berge sind von dunklen
Fichtenwäldern überzogen.
Rübeland
gilt als die „Schatzkammer des Harzes“.
Es sind die Höhlen, die den kleinen Ort in
der ganzen Welt bekannt gemacht haben. Sie
faszinieren ihre Besucher stets aufs neue
durch die Gebilde jahrtausend alter
Tropfsteine oder die bizarren Kristalle aus
Kalk.
Rübeland und Kalk sind zwei nicht zu
trennende Begriffe. In der Neuzeit hat sich
ein dritter hinzugefügt: Die Rübelandbahn.
|
|
Die
Rübelandbahn im
Vorbild:
Der Bau dieser Harzbahn,
der ältesten, von Blankenburg über Rübeland nach Tanne war in erster
Linie den Eisensteingruben und Kalksteinbrüchen des Harzes zuzuschreiben.
Ihre Wertschätzung verdankt diese Bahn aber auch den vielen technischen
Faktoren. Ursprünglich errichtet als kombinierte Zahnrad- und Reibungsbahn
nach dem System Abt, war sie richtungsweisend für die Anwendung dieses
Systems in der Welt. Sie war aber auch führend, als die Zeit gekommen war,
dieses System durch den reinen Reibungsbetrieb mit Neigungsverhältnissen
von stellenweise 61‰ zu ersetzen.
In
den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde der Bahn ein weiterer
Sonderstempel aufgedrückt: Die Elektrifizierung als Inselbetrieb mit
50-Hertz-Einphasenwechselstrom und Speisung aus dem Landesnetz.
|
Planung
und Vorbereitung
Am 25.April 2009 begab ich mich mit Jürgen
Engelmann zur Bestandsaufnahme nach Rübeland.
An diesen Tag erwartete uns strahlend blauer Himmel und Sonne
satt.
Zahlreiche unverwertbare Aufnahmen zur Erstellung von Texturen waren
die Folge des ach so miesen Konstrukteurswetters.
Dies machte eine zweite Harzreise für den Konstrukteur
erforderlich.
Ein solches Pech ereilte uns schon in Lauscha und sollte in
Rübeland noch nicht das letzte mal gewesen sein.
Die Worte "dies muss alles konstruiert werden"
fielen schon wenige Minuten
nach Ankunft am Ort des Geschehens.

Wagemutig: Jürgen Engelmann ohne vorschriftsmäßige Warnweste auf der Brücke
"Haus am Stein".

Schleichend durchs Gebüsch in Richtung Kalkwerk. Betreten verboten:
"Betriebsgelände".

Schon bessere Zeiten erlebt. Das Wasserhaus am alten Bahnhof....

...und hier eine "Renaissance" als EEP-Modell.
Durch eine umfangreiche Trassenänderung im Jahre 1931 (Verzicht auf
Zahnradbetrieb) musste der
alte Bahnhof Rübeland seine Rolle als solcher aufgeben und wurde zum
Güterbahnhof umfunktioniert.
Nunmehr fand zwischen den Kalkwerken und Alter Bahnhof wechselseitiger
Rangierbetrieb statt.

Die berühmte "Mammut" (nicht betriebsfähig) vor dem alten Lokschuppen,
Heimat des Fördervereins "Rübelandbahn".
Hier hatte ich an diesem Tag das seltene Glück, Werner Steinke zu begegnen,
Autor des Buches "Die Rübelandbahn" (Transpress-Verlag). Schon
lange vorher und derzeit erst recht die ultimative "Kopfkissen-Lektüre" zum
Thema.
|
Umsetzung
in die virtuelle Welt
Im Vordergrund
standen zunächst Überlegungen, die gesamte Strecke der Rübelandbahn
darzustellen.
Die landschaftlichen Merkmale
des Harzes, mit den schroffen, oft senkrecht aufragenden
Felsformationen aber auch die typische Harzer Architektur der
Bauwerke sollten bestmögliche Darstellung und Wiedererkennungswert
in der Simulation erhalten.
Um jedoch eine Anlage zu erstellen, die in einem überschaubaren
Zeitrahmen Vollendung finden kann, mit gängigen
PC- Systemen akzeptable Performance erzielt und nicht zuletzt auch
noch ein erschwingliches Preis/Leistungsverhältnis bietet, wurde
letztendlich die Beschränkung auf einen Teilabschnitt >wenn auch vielleicht der Reizvollste< in Kauf
genommen.
Dargestellt
wird nun der gesamte Fahrbetrieb um den Ort Rübeland mit
Kreuztalviadukt, Bahnhof Tropfsteinhöhle, Alter Bahnhof, Brücke
Haus am Stein, Kalkwerk1 usw.

Westlich beginnt die Anlage mit der
Strecke von Elbingerode und dem Kalkwerk 1
im Bodetal.
Personenbahnhof Rübeland: Bekannt durch die
beiden Tropfsteinhöhlen Hermannshöhle
und Baumannshöhle.

Das Kreuztalviadukt (auch Krockstein genannt) auf der östlichen
Anlagenseite.
Der Fahrbetrieb,
insbesondere die Behandlung und Logistik der Kalkzüge, ist eine der
eigentlichen Augenmerke der
Anlage.
In der
Automatikversion erleben sie in einer 40 minütigen
dramaturgischen Kameraführung typische Betriebsabläufe der Rübelandbahn vor etwa 30 Jahren.
Lassen Sie sich virtuell verzaubern von den Schönheiten des Harzes
und den technischen Meisterleistungen
seiner Verkehrsträger.
|
|
Exklusive
Modellkonstruktionen:
|
Jürgen
Engelmann, Stefan Köhler-Sauerstein |
Bei folgenden
Personen möchte ich mich für die
Mitwirkung des Projektes ganz herzlich bedanken: |
Bereitstellung zusätzlicher
Modelle:
Stefan Gothe, Dirk Sachse, Sascha Böhnke,
Andreas Hempel,
Ernst Fasswald, Bodo Schaper, Klaus Keuer,
Wolfgang Kestner,
Paul Wessling, Kurt Prietsch, Andre Staske |
| Bereitstellung von
Texturen: Uwe Schäfer
http://www.bildburg.de/ |
|
Sanfte
Gleis-Steigungs-Übergänge:
Franz
Dammers |
Grafik-Design,
Sound, Tests
und "Mutter für Alles":
Ralph Görbing |
| Tests + Beratungen:
Volkhard Ramsenthaler, Franz Dammers,
Erich Meeß |
| Einen
besonderen Dank auch an Max Reimann. Als
ehemaliger Fahrdienstleiter von Rübeland
und lebender Zeitzeuge konnte er wertvolle
Informationen liefern. |
|
| Für
Fragen, Anregung oder Kritik stehe ich gerne
zur Verfügung.
Viel
Spaß beim Betrieb der Anlage und vielleicht
einige Anregungen
beim Aufbau eigener Anlagen wünscht Ihnen
Andreas
Großkopf
|
|
Shop: |
|