|
Das
Motiv
Das
Anlagenmotiv befindet sich zwischen
Würzburg und Aschaffenburg. Dort entstand
die "Nantenbacher Kurve", welche
die Spitze des Maindreiecks bei Gemünden
umgeht und
die ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke
Fulda-Würzburg (-Nürnberg/München) an die
Spessart-Hauptstrecke nach Frankfurt
anbindet. Die alte Strecke folgt dem
Mainufer von Würzburg über Gemünden bis
Lohr, während die ICE-Strecke auf
tunnelreicher Trasse im Inneren des
Main-Dreiecks verläuft.
Nicht
nur die reizvolle landschaftliche Umgebung
entlang des Mains mit seinen markanten
Weinterrassen, sondern auch das
Verkehrskonzept macht die „Nantenbacher
Kurve" für den Eisenbahnfreund
besonders interessant.
Der Abzweig „Nantenbach" entpuppt
sich zu einem betriebsintensiven
Schwerpunkt, denn hier müssen die Züge
sortiert und auf die für sie bestimmte
Strecke gebracht werden. Während über die
Neubaustrecke sämtliche Fernzüge
verkehren, bleibt der Regional- und
Güterverkehr auf der alten Linie erhalten.
Die
Umsetzung in die virtuelle Welt
Das Motiv
wurde zwangsläufig gesucht, um die
technischen und grafischen Möglichkeiten
von EEP7 bestmöglich umzusetzen.Die neuen
Wasserobjekte sowie die
Oberflächenbearbeitung mit innovativen
Bodentexturen sollten unbedingt Bestandteil
des Projektes sein.
Im Heft
„Rolf Knippers schönste
Anlagen-Entwürfe" vom Miba-Verlag fand
sich der endgültige Zündfunke zum Thema.
Die
Nantenbacher Kurve als Modellbahnvorschlag

Anschluss links Quellen: Rolf Knippers/MIBA
Eine
nur geringe Auswahl an Modellen, sowie der
ständige Hintergedanke eines flüssigen,
performance-
orientierten Anlagenbetriebes mit Hardware
der Mindest- Systemanforderungen machte das
Projekt zu einer Herausforderung.
Die Darstellung eines umfangreichen Bahnhofs
fiel von vorn herein mangels geeigneter
Modelle aus dem Konzept.
Der insgesamt schlechte und weiterhin
unausgereifte Eindruck der Weichen
ermunterte nicht zum Aufbau (form)vollendeter
Kombinationen.
Letztendlich konnte das ursprüngliche Motiv
zwar nicht authentisch umgesetzt werden,
aber es erlaubte zahlreiche fiktive
Ideen und Erweiterungen zu integrieren.
Fotos und eigene Eindrücke deutscher
Flussstrecken wie z.B, an Rhein, Mosel,
Saale/Unstrut, Elbe dienten als Anregung und
sollten dem Projekt gut zu Gesicht stehen.
Die
EEP- Anlage

Etwa sechs Monate Bauzeit waren nötig, um
die Anlagenidee zur Fertigstellung zu
bringen.
Eine exklusive Modellerstellung zum Thema
konnte nicht durchgesetzt werden.
Neben Modellen der Grundversion standen
zunächst Objekte aus vergangenen
Anlagen,
sowie Free- Modelle einiger Konstrukteure
zur Verfügung. Einige wenige Shopsets wurde
zusätzlich
herangezogen.
Die
rechte Anlagenseite als Anregung zum
"wegkaschieren".
Die Ortschaft selbst muss ohne Bahnhof
auskommen. Sie wurde mit wenigen Gebäuden
angedeutet.

Die
Umsetzung in EEP

Die
linke Anlagenseite
Wasser,
Straße, Schiene: 3 Verkehrswege auf engsten
Raum.
"Schlanke"
Bahnhöfe prägen heute die Szene.
Rund um den einstigen Güterschuppen breitet
sich jetzt der P&R-Parkplatz aus.
Das Empfangsgebäude hat ebenfalls seine
Zeiten hinter sich.
Bedeutungslos und verwuchert fristet es sein
letztes Dasein hinter Absperrzäunen und
moderner Lärmschutzwand.
Mitwirkende:
Bei
folgenden Personen möchte ich mich für die
Mitwirkung des Projektes ganz herzlich
bedanken:
Bereitstellung
von
Modellen:
Achim,
Fricke, Roland Ettig, Ralf Görbing, Norbert
Popp, Lothar Wilke, Rudolf
Tüllmann, Stefan Gothe, Stefan
Köhler-Sauerstein, Steffen Mauder, Sascha
Böhnke
Tests
und Beratungen:
Ralph Görbing, Erich Meeß, Sven-Eike
Bauer,
Für
Fragen, Anregung oder Kritik stehe ich gerne
zur Verfügung.
Viel
Spaß beim Betrieb der Anlage und vielleicht
einige Anregungen beim Aufbau eigener
Anlagen wünscht Ihnen
Andreas
Großkopf |